Forschung & Evaluation

 

Wir sind der Wissenschaft verpflichtet. Unser Anspruch ist daher, dass die vom LPCU angebotenen Maßnahmen bereits evidenzbasiert sind bzw. wir die entsprechende Evidenz schaffen.
Das bedeutet, dass wir diese Maßnahmen hinsichtlich Ihrer Wirksamkeit beforschen. Die Evaluationen basieren auf qualitativen wie auf quantitativen Forschungsmethoden. Informationen werden folglich mittels Interviews und Fragebögen erhoben.
Mit Ihrer Bereitschaft zur Teilnahme an der Evaluation unterstützen Sie uns praxisrelevante Daten zu generieren, welche die Interventionen auch wissenschaftlich als wirksam belegen.
Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Daher setzen wir uns für einen direkten Transfer der mit Ihrer Hilfe gewonnenen Ergebnisse in die wissenschaftliche Welt ein und unterstützen bei Forschungsanträgen für Großprojekte.

FRIAA

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    FRIAA – Frühe Intervention am Arbeitsplatz für psychisch belastete Beschäftigte 
     

    Unser Projekt Frühe Intervention am Arbeitsplatz (FRIAA) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Projekt wird in einer Laufzeit von 4 Jahren realisiert.

    Am Projekt FRIAA sind insgesamt 8 Kooperationspartner in ganz Deutschland beteiligt, wobei wir am Standort Ulm die Koordination des Projektes innehaben. Ziel von FRIAA ist es, im ersten Schritt eine modularisierte arbeitsbezogene psychotherapeutische Intervention zu entwickeln und zu manualisieren. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür Frau Prof. Dr. Erim der Uniklinik Erlangen als Projektpartnerin gewinnen konnten, die insbesondere für die Berücksichtigung kultursensibler Themen sorgen wird.

    Die Intervention hat zum Ziel, Arbeitnehmende mit psychischen Belastungen möglichst früh zu erreichen, um ihnen eine arbeitsbezogene Psychotherapie zukommen zu lassen, die, wenn möglich, den Verbleib im Erwerbsleben sichern bzw. den Return to Work erleichtern soll. Neben des außerordentlich frühen Greifens der Intervention ist eine Besonderheit die Vernetzung von Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation zur Versorgung psychisch erkrankter Arbeitnehmender.

    Die Intervention wird an fünf Standorten (Berlin-Teltow, Düsseldorf, Erlangen, Hildesheim und Ulm) durchgeführt. Über verschiedene regionale Netzwerke, wie z.B. IHKs und Krankenkassen wird die Intervention bekanntgemacht. Es sollen insgesamt knapp 520 Personen aus kleinen, mittleren und Groß-Unternehmen möglichst unterschiedlicher Branchen für die Teilnahme an der Intervention gewonnen werden. Das Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Uniklinik Heidelberg wird dabei als Kooperationspartner die Einhaltung höchster Standards an klinische Studien sichern. Neben der klinischen Evaluation der Intervention wird eine gesundheitsökonomische Evaluation der Intervention durch die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II (Günzburg/Ulm) durchgeführt.

    Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern in den nächsten vier Jahren und sind gespannt, welche (Zwischen-)Ergebnisse wir Ihnen in Zukunft zu FRIAA präsentieren können.

    Kooperationspartner:

    • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Günzburg

    • Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universität Düsseldorf

    • Abteilung für Psychosomatik und Verhaltenstherapie, Reha-Zentrum Seehof, Teltow

    • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin-Teltow

    • Institut für Psychologie der Universität Hildesheim

    • Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Universität Heidelberg

    • Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung der Uniklinik Erlangen


    Ansprechpartnerin

    Dr. med. Eva Rothermund

    eva.rothermund(at)uni-ulm.de

     

KMU-GO!

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    Evaluation einer Stress-Management- Intervention für Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen

    Viele (Präventions-) Angebote im Bereich der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz werden vor allem in größeren Unternehmen angeboten, da für diese die Implementierung aus vielerlei Gründen meist leichter realisierbar ist. Im Projekt KMU-GO! liegt der Fokus jedoch auf kleinen und mittleren Unternehmen al- ler Branchen mit bis zu 249 Mitarbeitern.

    Geplant ist die Durchführung und Evalua tion einer komplexen Stressbewältigungs- intervention für weibliche und männliche Führungskräfte aller Hierarchiestufen. Die Intervention wurde bereits im abgeschlossenen Projekt MAN-GO! in einem Groß- unternehmen erfolgreich für männliche Teilnehmer evaluiert. Ziel der Intervention ist eine verbesserte Wahrnehmung und ein verbessertes Verständnis eigener Stressbelastungen sowie die Entwicklung von Fähigkeiten, die eigenen Arbeitsbedingun- gen bestmöglich zu gestalten. Dies führt zu einer erhöhten Resilienz im Umgang mit Stress am Arbeitsplatz und fördert die Prävention stressassoziierter seelischer und körperlicher Erkrankungen. Damit einhergehend soll eine Reduktion von Kosten (durch z.B. reduzierte Arbeitsunfähigkeit) erreicht werden. Schließlich soll durch Erreichen der o.g. Ziele auch die Gesundheit der Mitarbeiter einer Führungskraft verbessert werden.

    Das Training umfasst 1,5 Tage sowie zwei 180-minütige Auffrischungskurse nach drei bzw. sechs Monaten. Die Intervention enthält sowohl psychodynamische, konfliktorientierte und emotionsfokussierte Prinzipien als auch Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie und orientiert sich theoretisch am Gratifikationskrisen-Modell.

    Dieses BMBF-geförderte Projekt startet voraussichtlich im Juli 2020 und ist über eine Laufzeit von 3,5 Jahren angelegt. Bei erfolgreicher Evaluation kann die Intervention in das Gesundheitsangebot der AOK Baden-Württemberg aufgenommen werden. Die Umsetzung erfolgt entweder über eigene Fachkräfte der AOK Baden-Württemberg oder über Partner.

    Projektleitung:
    • Prof. Dr. med. Harald Gündel (LPCU, Universitätsklinikum Ulm)

    • Prof. Dr. med. Peter Angerer (Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

      Kooperationspartner:
      • Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie II des Universitätsklinikums Ulm

      • Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen

      • AOK Baden-Württemberg

      • IHK Ulm

      • IHK Reutlingen – Tübingen – Zollernalb

      • Offensive Mittelstand


    Ansprechpartner

    Dr. phil. Janina Lehmann

    Fon: +49 731 3799 150-3

    janina.lehmann(at)uni-ulm.de

    Elena Schwarz

    Fon: +49 731 3799 150-3

    elena.schwarz(at)uni-ulm.de

Emotionale Kompetenz

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    Projektinhalt

    Kennen Sie das auch? Jemand stellt Ihnen eine vermeintlich harmlose Frage und Sie könnten aus der Haut fahren. Im Nachhinein können Sie selber nicht so richtig verstehen, was in dieser Situation eigentlich mit Ihnen los war. Trotzdem kommen vergleichbare Momente immer wieder vor.
    Solche starken Emotionen werden auch als Sekundäremotionen bezeichnet und beruhen auf schmerzhaften Ereignissen, die meist schon eine Weile zurück in der Vergangenheit liegen. Trotzdem fällt es den Betroffenen oft schwer, ruhig zu bleiben und die Situationen gut zu lösen. Dies kann gerade im beruflichen Kontext schnell zu interaktionellen Problemen führen.
    Das Projekt möchte Führungskräfte anregen sich aktiv mit diesen Emotionen auseinanderzusetzen und Strategien zu entwickeln, besser mit ihnen umzugehen.

    Weitere Beteiligte

    Prof. Dr. Almuth Sellschopp
    Dr. Helga Breuninger

Gefördert von

Umgang mit psychischer Gesundheit: Wissen, Einstellungen und Fertigkeiten (PsyG-WEF)

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    Im Rahmen des LPCU werden betriebsnah Schulungsangebote für Führungskräfte, Betriebs- und Werkärzte sowie alle am betrieblichen Gesundheitsmanagement Beteiligten entwickelt und erprobt. Derzeit werden beispielsweise zwei von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannte Veranstaltungen angeboten: die Fortbildung „Psychosomatische Grundversorgung für Arbeits- und Betriebsmediziner“ sowie die Weiterbildung „Psychotherapie – fachgebunden. Weiterbildungscurriculum 2018 mit dem Schwerpunkt Betriebliche Gesundheit“.

    Parallel zu den Schulungsangeboten für Arbeits- und Betriebsmediziner bietet das LPCU Workshops und Seminare für Führungskräfte und Beschäftigte in verschiedenen Betrieben und Einrichtungen, in denen die Auswirkungen psychosozialer Arbeitsbelastungen auf Gesundheit sowie allgemeine Informationen über Entstehung, Verlauf und Behandlung psychischer Erkrankungen diskutiert werden. Darüber hinaus sind die in den Seminaren und Workshops stattfindende Gruppenarbeit und Gruppendiskussionen tragende Säulen zur Identifizierung von arbeitsplatzbezogenen Risiken sowie individuellen Ressourcen im Umgang mit psychosozialer Belastung.

    Die Schulungsangebote des LPCU basieren im Allgemeinen auf dem selbstentwickelten Lehrkonzept „Umgang mit psychischer Gesundheit: Wissen, Einstellungen und Fertigkeiten“  (PsyG-WEF). Dem Konzept liegen drei Wirkfaktoren zugrunde, die zur Realisierung von drei Hauptzielen herangezogen werden. Die gesundheitsbezogene Selbstreflexion bezieht sich auf die Bewusstwerdung des eigenen psychischen Zustandes und der eigenen Verwundbarkeit sowie die Reflexion über eigene Reaktionsmuster auf der Verhaltens-, Gefühls- und Kognitionsebene in unterschiedlichen Situationen. Die Selbstreflexion dient unter anderem dazu, den Zusammenhang zwischen dem eigenen Erleben und situativen Bedingungen zu erkennen, die eigene Problemlage zu definieren sowie potenzielle Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Mit der Wissensvermittlung werden je nach Zielgruppe und Veranstaltungsformat (z. B. Workshop, Fortbildung, Seminar) psychosomatische bzw. psychodynamische Grundlagen zu Entstehung und Verlauf psychischer Erkrankungen in entsprechender Tiefe in Form von Vorträgen und Präsentationen behandelt. Der dritte Wirkfaktor bezieht sich auf Gruppenprozesse, im Rahmen derer problemlösungsorientierte Gruppenarbeit, kooperative Beratung in der Gruppe, Lernen am Modell, Erwerb kommunikativer Fertigkeiten sowie der Aufbau sozialer Unterstützung zwischen den Teilnehmern stattfinden.

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Gefördert von

Gesund führen und arbeiten – Körpersignale bei Führungskräften und Mitarbeitern

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    Schulung für Betriebsärzte zur Messung, Auswertung und Beratung zur Herzratenvariabilität
    Ethikkommission Ulm Nr. 188/18
    ID der Studie im Deutschen Register für klinische Studien: DRKS00014653

     

    Die Führungskräfte – unser Ziel

    Gute Führung dient u.a. dem Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiter. Sie beinhaltet die Fähigkeit, Belastungen und Ressourcen wahrzunehmen – beim Mitarbeiter, aber auch bei sich selbst. Wir wollen die Führungskräfte unterstützen, ihre persönlichen Ressourcen und Belastungen wahrzunehmen, in Zusammenhang mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit zu bringen und motivieren, mit sich selbst wohlwollend umzugehen. Die Eigenwahrnehmung und den Umgang mit sich selbst sehen wir als Grundlage für die Wahrnehmung des Mitarbeiters und den Umgang mit diesem. Nur, was wahrgenommen wird, kann anschließend ins Gespräch gebracht werden.

    Die Messung der Herzratenvariabilität – unser Kommunikationsmittel

    Belastung und Erholung sind subjektiv und individuell verschieden. Daher ist ein Medium notwendig, mit dem sie sichtbar und quantifizierbar gemacht werden können. Dies wird durch die Messung der Herzratenvariabilität (HRV) möglich. Sie integriert die körperliche und psychische Belastung bzw. Erholung, ist valide und hängt mit relevanten Endpunkten (Morbidität, Mortalität) zusammen. Insbesondere ihre graphische Auswertung ist gut zu kommunizieren und sie ist im Alltag einfach und nicht-invasiv zu messen.

    Die Beratung – Translation der Ergebnisse in den Alltag

    Das Herzstück stellt die Beratung dar, die sich auf die Messung sowie auf die per Fragebogen und im Gespräch erhobenen Informationen der Führungskraft stützt. Im Rahmen dieser Beratung werden die wichtigsten persönlichen Ressourcen ebenso wie die wichtigsten Stressoren herausgearbeitet. Anhand der Grafiken wird sichtbar, wo „Raubbau am eigenen Körper“ betrieben oder wann „aufgetankt“ wird. Die in der HRV deutlich sichtbaren Auswirkungen motivieren zu einem wohlwollenden Umgang mit sich selbst, denn nicht der härteste gewinnt den Marathon des Arbeitslebens, sondern der, der mit sich selbst gut umgeht und seine Ressourcen sinnvoll einsetzt.

    Die Evaluation – unser Prüfstein

    Ob durch die Messung und Beratung das Ziel einer verbesserten Wahrnehmung von Ressourcen und Stressoren sowie ihrer Auswirkungen auf Psyche und Körper erreicht wird, evaluieren wir mittels Fragebögen sowie mittels Wiederholungs-Messungen. 

    Die konkrete Umsetzung - direkt

    Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Wieland-BKK bei der Firma Wieland in Ulm statt. Die Betriebskrankenkasse, die direkt vor Ort ihren Sitz hat, fungiert hierbei als Organisator der Termine, der Ausgabe der Messgeräte und der Fragebögen. Der Datenschutz gegenüber dem Arbeitgeber bleibt voll gewährleistet.

    Die konkrete Umsetzung über Betriebsärzte – Schulung vor Ort

    Ein weiterer Zugangsweg mit den Vorteilen „niedrigschwellig“ und „vor Ort“, aber auch „vertrauenswürdig“ und „der Schweigepflicht unterliegend“ ist über den Betriebsarzt. Dieser hat die Möglichkeit, die Messung im Rahmen einer betrieblichen Vorsorgeuntersuchung anzubieten, oder Mitarbeiter und Führungskräfte anzusprechen, die ihm gefährdet erscheinen.

    Die Auswertung und Interpretation der HRV ist jedoch komplex und kein Inhalt der üblichen arbeitsmedizinischen Weiterbildung. Daher schulen wir zunächst die Betriebsärzte in den relevanten Inhalten und supervidieren anschließend die Umsetzung.

    Dies findet aktuell in Zusammenarbeit mit dem werksärztlichen Dienst eines deutschen Automobil-Herstellers sowie der Firma Bosch statt.

    Weiterführende Infos zur HRV

    Die Messung der HRV ist ein seit Jahrzehnten weitverbreitetes, da einfaches, günstiges und nichtinvasives Instrument. Unterschieden wird eine situative Kurzzeit-Messung, welche meist als Stresstest (z.B. 5 Minuten rechnen) und als kurze Ruhemessung (meist ebenfalls 5 Min.) vorgenommen wird, von einer 24-Stunden-Messung. Wir sehen es als essentiell an, eine 24-Stunden-Messung durchzuführen, da nur so die Reaktionen im konkreten Alltag beurteilt werden können. Außerdem ist die Beurteilung der Nacht wichtig, da es Hinweise dafür gibt, dass insbesondere Störungen der Nacht mit Erkrankungen verknüpft sind, so wie z.B. ein erhöhter nächtlicher Blutdruck unabhängig vom Blutdruck am Tag mit einer erhöhten Rate an kardiovaskulären Ereignissen verknüpft ist (Hermida et al., 2014). Für die HRV konnte bereits gezeigt werden, dass eine nächtliche reduzierte HRV mit einem schlechteren Glucose-Level im Blut verknüpft ist (Jarczok, Li, Mauss, Fischer, & Thayer, 2013). 

    Auch im Arbeitskontext wurde die HRV schon untersucht; so ist erhöhter Arbeitsstress mit einer erniedrigten HRV assoziiert (Jarczok, Jarczok, et al., 2013). Ihre Bedeutung in der Arbeitsmedizin als mögliches Instrument zur Risikostratifizierung und Prävention wurde bereits mehrfach thematisiert (Böckelmann, 2012; Pfister, Böckelmann, Seibt, Stoll, & Weippert, 2007) und wird auch in einer Leitlinie besprochen (Sammito et al., 2014).


    Ansprechpartnerin

    Dr. med. Elisabeth Balint

    elisabeth.balint(at)uni-ulm.de


    Bibliographie
    • Böckelmann, I. (2012).
      Analyse der Herzfrequenzvariabiliät (HRV) - praktische Relevanz.
      Zbl Arbeitsmed, 62, 275–279.
    • Hermida, R. C., Moya, A., Crespo, J. J., Otero, A., Dominguez, M., Rios, M. T., … Ayala, D. E. (2014).
      Asleep blood pressure is an independent predictor of cardiovascular events: The hygia project.
      Cardiology (Switzerland).
      doi.orghttp://dx.doi.org/10.1159/000365062
    • Jarczok, M. N., Jarczok, M., Mauss, D., Koenig, J., Li, J., Herr, R. M., & Thayer, J. F. (2013).
      Autonomic nervous system activity and workplace stressors-A systematic review.
      Neuroscience and Biobehavioral Reviews, 37(8), 1810–1823.
      doi.org/10.1016/j.neubiorev.2013.07.004
    • Jarczok, M. N., Li, J., Mauss, D., Fischer, J. E., & Thayer, J. F. (2013).
      Heart Rate Variability is Associated with Glycemic Status After Controlling for Components of the Metabolic Syndrome.
      International Journal of Cardiology, 167(3), 855–861.
      doi.org/10.1016/j.ijcard.2012.02.002
    • Pfister, E. A., Böckelmann, I., Seibt, R., Stoll, R., & Weippert, M. (2007).
      Arbeitsmedizinische Bedeutung der Herzschlagfrequenzvariabilität.
      Zentralblatt Für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 57(6), 158–166.
      doi.org/10.1007/BF03349119
    • Sammito, S., Thielmann, B., Seibt, R., Klussmann,  a, Weippert, M., & Böckelmann, I. (2014).
      Leitlinie Nutzung der Herzschlagfrequenz und der Herzfrequenzvariabilität in der Arbeitsmedizin und der Arbeitswissenschaft Leitlinie Nutzung der Herzschlagfrequenz und der Herzfrequenzvariabilität in der Arbeitsmedizin und der Arbeitswissenschaft.
      Das Portal Der Wissenschaftlichen Medizin, (11), 1–60.

Gefördert von

Aufbau internationaler Kooperationen

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    DFG-Förderung für den Aufbau internationaler Kooperationen

    Thema: Psychophysiologische Erfassung der zirkadianen Herzratenvariabilität als Marker für erfolgreiche Anpassung und Emotionsregulation: Ein neuer individualisierter psychosomatischer Ansatz in der therapeutischen Beratung


    Fr. Dr. Elisabeth Balint (LPCU) erhielt zusammen mit Herrn Dr. Marc Jarczok (Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ulm) ein Stipendium der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) zum Aufbau einer internationalen Kooperation. Zu diesem Zweck reisten beide Ende Oktober 2019 nach Sydney (Australien) zu Prof. Tom Buckley. Er ist der wissenschaftliche Leiter des Programms StriveStronger, bei dem er Manager auf Basis einer 24-Stunden-Messung der Herzratenvariabilität berät. In der gemeinsamen Zeit ging es darum, Inhalte dieses neuen individualisierten psychosomatischen Ansatzes abzugleichen sowie ein gemeinsames Vorgehen bzw. eine gemeinsame Datenbasis für zukünftige Kooperationsprojekte zu schaffen. Der Austausch wird den Bereich der auf HRV basierenden Angebote des LPCUs stärken und bereichern. Einen detaillierteren Ergebnisbericht finden Sie in unserer 4. Ausgabe unseres Newsletters (Mai 2020).


    Ansprechpartnerin

    Dr. med. Elisabeth Balint

    elisabeth.balint(at)uni-ulm.de