Bekanntmachungen

friaa geht online


Unser Projekt Frühe Intervention am Arbeitsplatz (friaa) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Projekt wird in einer Laufzeit von 4 Jahren realisiert.

Am Projekt friaa sind insgesamt 8 Kooperationspartner in ganz Deutschland beteiligt, wobei wir am Standort Ulm die Koordination des Projektes innehaben. Ziel von friaa ist es, im ersten Schritt eine modularisierte arbeitsbezogene psychotherapeutische Intervention zu entwickeln und zu manualisieren.

Die Intervention hat zum Ziel, Arbeitnehmende mit psychischen Belastungen möglichst früh zu erreichen, um ihnen eine arbeitsbezogene Psychotherapie zukommen zu lassen, die, wenn möglich, den Verbleib im Erwerbsleben sichern bzw. den Return to Work erleichtern soll. Neben des außerordentlich frühen Greifens der Intervention ist eine Besonderheit die Vernetzung von Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation zur Versorgung psychisch erkrankter Arbeitnehmender.

Die Intervention wird an fünf Standorten (Berlin-Teltow, Düsseldorf, Erlangen, Hildesheim und Ulm) durchgeführt. Über verschiedene regionale Netzwerke, wie z.B. IHKs und Krankenkassen wird die Intervention bekanntgemacht. Es sollen insgesamt knapp 520 Personen aus kleinen, mittleren und Groß-Unternehmen möglichst unterschiedlicher Branchen für die Teilnahme an der Intervention gewonnen werden. Das Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Uniklinik Heidelberg wird dabei als Kooperationspartner die Einhaltung höchster Standards an klinische Studien sichern. Neben der klinischen Evaluation der Intervention wird eine gesundheitsökonomische Evaluation der Intervention durch die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II (Günzburg/Ulm) durchgeführt. Eine prozessbegleitende formative Evaluation, mit konsequentem Einbezug von Versicherten und Gesundheitsakteuren während der gesamten Projektlaufzeit, führt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin durch. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern in den nächsten vier Jahren und sind gespannt, welche (Zwischen-)Ergebnisse wir Ihnen in Zukunft zu friaa präsentieren können.

Kooperationspartner:
 

• Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Günzburg

• Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universität Düsseldorf

• Abteilung für Psychosomatik und Verhaltenstherapie, Reha-Zentrum Seehof, Teltow, Charité Universitätsmedizin Berlin Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik

• Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin

• Institut für Psychologie der Universität Hildesheim

• Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Universität Heidelberg

• Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung der Uniklinik Erlangen
 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projekt-Website unter: www.friaa.de

Dezember 2020

Kristin Herrmann

Psychologische Psychotherapeutin, M.Sc.
Gesamtkoordinatorin friaa
 

Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm

Fon +49 731 500 61815
Fax +49 731 3799 150-9
E-Mail kristin.herrmann(at)uni-ulm.de

Profil

Pressemitteilung friaa (ehemals REHA-Psych)

Die Psychotherapie beginnt am Arbeitsplatz

vom 25.06.2020, Dr. med. Eva Rothermund

Juli 2020

PD Dr. med. Eva Rothermund

OÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schulungen und Weiterbildung / Betriebliche Gesundheitsinterventionen / Methodenentwicklung

 

Fon: +49 731 37991 501

Fax: +49 731 37991 509

E-Mail: eva.rothermund(at)uni-ulm.de

Profil

DFG-Förderung für den Aufbau internationaler Kooperationen

Thema: Psychophysiologische Erfassung der zirkadianen Herzratenvariabilität als Marker für erfolgreiche Anpassung und Emotionsregulation: Ein neuer individualisierter psychosomatischer Ansatz in der therapeutischen Beratung


Fr. Dr. Elisabeth Balint (LPCU) erhielt zusammen mit Herrn Dr. Marc Jarczok (Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ulm) eine Förderung der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) zum Aufbau internationaler Kooperationen. Zu diesem Zweck reisten beide Ende Oktober nach Sydney (Australien) zu Prof. Tom Buckley. Er ist der wissenschaftliche Leiter des Programms StriveStronger, bei dem er Manager auf Basis einer 24-Stunden-Messung der Herzratenvariabilität berät. In der gemeinsamen Zeit geht es darum, Inhalte dieses neuen individualisierten psychosomatischen Ansatzes abzugleichen sowie ein gemeinsames Vorgehen bzw. eine gemeinsame Datenbasis für zukünftige Kooperationsprojekte zu schaffen. Der Austausch wird den Bereich der auf HRV basierenden Angebote des LPCUs stärken und bereichern. Ein detaillierter Ergebnisbericht folgt im nächsten Newsletter.

Oktober 2019

Kontakt

LPCU
Kornhausgasse 9
89073 Ulm

Fon +49 731 379-91502
Mobil +49 173 3492 574
Fax +49 731 379-91509
E-Mail elisabeth.balint@uni-ulm.de