Bekanntmachungen

Gründung des Steinbeis-Transferzentrums
Führung und Persönlichkeit

 

Das neue Steinbeis-Transferzentrum Führung und Persönlichkeit soll es Unternehmen künftig erleichtern, die zuvor im LPCU beforschten Interventionen zur Förderung von seelischer und körperlicher Gesundheit am Arbeitsplatz im Arbeitsalltag anzuwenden und zu etablieren. Die Gründung des Zentrums im Mai 2020 erfolgte, um der gestiegenen Nachfrage nach wissenschaftlich entwickelten und begleiteten Programmen für Unternehmen gerecht werden und gleichzeitig im LPCU unabhängige Forschungsarbeit gewährleisten zu können.

Im Rahmen der LPCU-Arbeit wurden in den letzten Jahren Konzepte wie z.B. Fortbildungsreihen, Workshops und individuelle Beratungen von Führungskräften und Mitarbeitern erarbeitet, beforscht und deren Wirksamkeit erfolgreich evaluiert. Da sich das LPCU als Schnittstelle zwischen Forschung, medizinisch-psychotherapeutischer Versorgung und den Unternehmen versteht, sind die entstandenen Angebote besonders praxisnah.

Mit dem Steinbeis-Transferzentrum Führung und Persönlichkeit möchten wir dieser gestiegenen Nachfrage nachkommen und einen möglichst direkten Wissenstransfer in die Unternehmen und Einrichtungen gewährleisten.

Das Steinbeis-Transferzentrum Führung und Persönlichkeit bietet folgende Angebote an:

Für Unternehmen Vorträge, Workshops, Coaching und Beratungen für Führungskräfte, betriebliche Akteure und Mitarbeiter
um die Themen psychosomatische Gesundheit im Betrieb, eigene psychosomatische Gesundheit und Gespräche mit belasteten Mitarbeitern
Für Betriebsärzte Fortbildung zur Herzratenvariabilität

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Steinbeis-Transferzentrums.

Das Steinbeis-Transferzentrum wird von Frau Dr. med. Elisabeth Balint, Herrn PD Dr. med. Michael Hölzer und Herrn Sven Schneider geleitet.

Das LPCU und das Steinbeis-Transferzentrum Führung und Persönlichkeit stehen auch zukünftig im Hinblick auf die Schaffung neuer Angebote und die Berücksichtigung sämtlicher Feedbacks in wissenschaftlichen Überlegungen in engem Austausch.

Juni, 2020

Kontakt

Kornhausgasse 9
89073 Ulm

Fon      +49 731 3799 150-0
Fax       +49 731 3799 150-9
E-Mail  SU2335@stw.de

Leitung

PD Dr. med. Michael Hölzer

Dr. med. Elisabeth Balint

Sven Schneider (Dipl.-Dok. (FH))

BMBF-Förderung für „FRIAA“


Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) uns mit dem Projekt „Frühe Intervention Am Arbeitsplatz (FRIAA)“ fördert. Das Projekt wird voraussichtlich im Februar 2020 starten und in einer Laufzeit von 4 Jahren realisiert.
Das Projekt „FRIAA“ wird von insgesamt 9 Kooperationspartnern in ganz Deutschland durchgeführt, wobei wir am Standort Ulm die Koordination des Projektes übernehmen werden. Neben der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm/LPCU konnten wir als Projektpartner die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II in Günzburg, das Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universität Düsseldorf, die Abteilung für Psychosomatik und Verhaltenstherapie des Reha-Zentrums Seehof in Teltow, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin-Teltow, das Institut für Psychologie der Universität Hildesheim, das Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Universität Heidelberg, die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung der Uniklinik Erlangen und das Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg gewinnen.


Ziel von „FRIAA“ ist es, im ersten Schritt eine modularisierte arbeitsbezogene Psychotherapie zu entwickeln und zu manualisieren. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür Frau Prof. Dr. Erim der Uniklinik Erlangen als Projektpartnerin gewinnen konnten, die insbesondere für die Berücksichtigung kultursensibler Themen sorgen wird. Die Intervention hat zum Ziel, Arbeitnehmende mit psychischen Belastungen möglichst früh zu erreichen, um ihnen eine arbeitsbezogene Psychotherapie zukommen zu lassen, die, wenn möglich, den Verbleib im Erwerbsleben sichern bzw. den Return to Work erleichtern soll. Neben des außerordentlich frühen Greifens der Intervention ist eine Besonderheit die Vernetzung von Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation zur Versorgung psychisch erkrankter Arbeitnehmender.


Die Intervention wird an fünf Standorten (Hamburg-Harburg, Berlin-Teltow, Düsseldorf, Hildesheim und Ulm) durchgeführt. Über verschiedene regionale Netzwerke, wie z.B. IHKs und Krankenkassen wird die Intervention bekanntgemacht. Es sollen insgesamt knapp 550 Personen aus kleinen und mittleren Unternehmen möglichst unterschiedlicher Branchen für die Teilnahme an der Intervention gewonnen werden. Das Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Uniklinik Heidelberg wird dabei als Kooperationspartner die Einhaltung höchster Standards an klinische Studien sichern. Neben der klinischen Evaluation der Intervention wird eine gesundheitsökonomische Evaluation der Intervention durch die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II (Günzburg/Ulm) durchgeführt.


Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen ProjektpartnerInnen in den nächsten vier Jahren und sind gespannt, welche (Zwischen-)Ergebnisse wir Ihnen zu „FRIAA“ in den nächsten Jahren präsentieren können.

März 2020

Kontakt

Kristin Herrmann, M.Sc. Psych.

Psychologische Psychotherapeutin

Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm

Fon +49 731 500 61815
Fax +49 731 379 91509

E-Mail kristin.herrmann(at)uni-ulm.de

Pressemitteilung REHA-Psych

Die Psychotherapie beginnt am Arbeitsplatz

vom 25.06.2020, Dr. med. Eva Rothermund

Juli 2020

DFG-Förderung für den Aufbau internationaler Kooperationen

Thema: Psychophysiologische Erfassung der zirkadianen Herzratenvariabilität als Marker für erfolgreiche Anpassung und Emotionsregulation: Ein neuer individualisierter psychosomatischer Ansatz in der therapeutischen Beratung


Fr. Dr. Elisabeth Balint (LPCU) erhielt zusammen mit Herrn Dr. Marc Jarczok (Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ulm) eine Förderung der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) zum Aufbau internationaler Kooperationen. Zu diesem Zweck reisten beide Ende Oktober nach Sydney (Australien) zu Prof. Tom Buckley. Er ist der wissenschaftliche Leiter des Programms StriveStronger, bei dem er Manager auf Basis einer 24-Stunden-Messung der Herzratenvariabilität berät. In der gemeinsamen Zeit geht es darum, Inhalte dieses neuen individualisierten psychosomatischen Ansatzes abzugleichen sowie ein gemeinsames Vorgehen bzw. eine gemeinsame Datenbasis für zukünftige Kooperationsprojekte zu schaffen. Der Austausch wird den Bereich der auf HRV basierenden Angebote des LPCUs stärken und bereichern. Ein detaillierter Ergebnisbericht folgt im nächsten Newsletter.

Oktober 2019

Kontakt

LPCU
Kornhausgasse 9
89073 Ulm

Fon +49 731 379-91502
Fax +49 731 379-91509
E-Mail elisabeth.balint@uni-ulm.de